#12 Jan Cray: Die Küche als Möbel gedacht
Shownotes
Ungehobelt wird euch präsentiert von dds – das Magazin für Möbel und Ausbau, dem Fachmagazin für das Tischler- und Schreinerhandwerk. Euch erwarten Einblicke in die Holzbranche und spannende Persönlichkeiten im Gespräch mit der dds-Redaktion.
Mehr zum Thema und weitere inspirierende Geschichten findet ihr auf dds-online.de. Fotos zur Folge und zusätzliche Eindrücke erwarten euch auf Instagram @ungehobeltpodcast
Der zugehörige Beitrag »Aus Holz und Stahl« erschien in der Juniausgabe 2026 von dds – dem Magazin für Möbel und Ausbau.
Hier geht es zur Website von Jan Cray mit tollen Bildern von Projekten und Möbeln. Außerdem findest du hier den Küchenkonfigurator.
Transkript anzeigen
00:00:13: Willkommen zu einer neuen Folge Ungehobelt, dem DDS-Podcast für das Holzhandwerk.
00:00:17: Ich bin Hannah Bartels, Tischlerin und DDS Redakteurin und sitze hier heute in den Werkstatträumen von Jan Cray Möbel & Küchen im Radbruch bei Hamburg.
00:00:25: Schön dass du dir Zeit genommen hast, Jan!
00:00:28: Schön, dass du hier bist, Hannah
00:00:29: Ich habe gelesen, du bist Mechatroniker.
00:00:32: Wie kommt man denn als Mechatronicer dazu zu sagen?
00:00:34: Ich gründe eine Möbelmanufaktur damals, das war im Jahr zwei, dreizehnmal, glaube ich.
00:00:38: Das ist schon ein bisschen her, deswegen darf ich... ...ich weiß gar nicht ob ich das noch sagen darf dass ich da irgendwann mal diesen Beruf erlernt hab aber letztendlich ja weil das tatsächlich die Basis Aus dem dann diese Firma entstanden ist, das heißt irgendwie ich hatte ein bisschen Erfahrung in der Holz.
00:00:53: Also in der Möbelrestauration wo ich ganz viel über Proportionen irgendwie wie lernt man eben einen Möbe wirklich von der Pika auf irgendwie zu lernen er zu bauen irgendwie hat Und das eben in dieser Kombination mit dem Stahlbau, den ich eben so auch von der Pieke auf dann in der Ausbildung erlernt habe.
00:01:13: Das war letztendlich waren die Gründungskomponenten für mich zu sagen Ich hab da Lust drauf und daraus sind dann letztendlichen auch die ersten Produkte entstanden.
00:01:21: Angefangen hast du in Altuna und jetzt sitzen wir hier ja im Radbruch.
00:01:25: Wie kam es dass ihr umgezogen seid hierher?
00:01:27: Ja,
00:01:28: in Altona hat sie in der allerersten Werkstatt, die war ziemlich genau auf fünfzig Quadratmeter groß und da waren auch die Möglichkeiten natürlich sehr beschränkt.
00:01:37: Und dann ging es eigentlich von dort aus an einen zweiten Standort wo wir das ganz große Glück hatten dass wir dort eigentlich an diesem Standort sehr gut wachsen konnten.
00:01:47: Das heißt Poco a Poco eigentlich immer weitere Werkstätten auf diesem Industriehof weiter mit anmieten können.
00:01:56: und das war zu dem Zeitpunkt, weil wir einfach unfassbar viel Rückenwirt hatten.
00:02:02: War das total wichtig für uns dieser Zeitraum.
00:02:06: Das war eigentlich bis zum Jahr zwanzig lief es, also im Jahr zehnten, dann die ersten zwei Jahre in der ganz kleinen Werkstatt, dann ging's dort eben weiter.
00:02:19: Dann war es aber irgendwann so weit, dass wir gesagt haben okay wir beschäftigen uns hier mit der eigenen internen Logistik und irgendwie Organisation mehr als mit unseren eigenen Produkten.
00:02:28: Das geht so nicht weiter.
00:02:30: Wir haben uns mit dem gesamten Team zusammengesetzt und gesagt okay welche Möglichkeiten haben wir?
00:02:35: Wir haben einmal einen umkreis Zirkel von wie fünfzig Kilometer uns gesetzt und gefragt Wer würde mitkommen, wer würde diesen Schritt mitgehen wenn wir eben etwas außerhalb unserer Wirkungsstätte bauen.
00:02:49: Das Ergebnis lief sehr positiv aus so dass wirklich viele von der damaligen Belegschaft gesagt haben machen wir mit ins Step und ist dann auch so gekommen.
00:03:00: das heißt haben wir geguckt was gibt es hier in der Gegend?
00:03:04: Und nun habe ich das Glück, dass ich tatsächlich auch in dieser Gegend hier in der Nähe aufgewachsen bin.
00:03:10: Das heißt, ich wusste so ein bisschen worauf ich mich einlasse was die Gegner angeht und wusste, dass es auch schön ist.
00:03:18: Lüneburg definitiv eine schöne kleine Stadt und da hab' ich auch selber zehn Jahre lang gelebt und da wusste irgendwie, das ist auf jeden Fall ein guter Ort um sich weiterzuentwickeln und diese Firma.
00:03:33: Also, dass sie weiter wachsen und gedeihen kann.
00:03:35: Und wie viele Mitarbeitende sind dann mitgekommen?
00:03:37: Wie viel wart ihr und mit wie vielen hast du denn hier weitergemacht?
00:03:40: Ich glaube zu dem Zeitpunkt waren wir ich glaube acht Leute und von den acht sind tatsächlich glaube ich sogar sieben mitgekommen.
00:03:48: und genau eine Tischlerin damals die ist dann gleich zum Meisterschule gegangen oder so war auch gut so.
00:03:56: Aber das haben alle eigentlich erst mal gut mitgemacht.
00:03:58: Wir haben uns natürlich auch überlegt, wie gestalten wir diesen Schritt so galant wie möglich?
00:04:04: Mit irgendwie E-Autos die dann aus den Vierteln, Eimsbüttel, Altona und Eppendorf glaube ich dann geschattelt sind jeweils zwei drei Leuten, dass hat gut funktioniert Und so haben wir eigentlich diesen Step, diesen Umzug irgendwie möglich gemacht
00:04:21: Und ihr habt ja auch viel hier noch selber gemacht und mitgestaltene zusammen mit deinen Mitarbeitenden den Innenausbau gemacht?
00:04:26: Total.
00:04:27: Das war ein sehr, sehr intensives Jahr aber dazu muss man auch sagen es fühlt sich natürlich maximal gut an der eigenen Arbeitsstätte quasi auch an der Hülle mitgewirbt zu haben und einfach hier ohne.
00:04:40: also wir sind hier relativ kompromisslos vorgegangen und sagten okay wir bauen uns das einmal wirklich so wie wir es brauchen sowie wir uns hier richtig wohlfühlen als Team.
00:04:48: und das ist uns glaube ich ganz gut gelungen.
00:04:50: Das zeigt ja auch euren Kunden.
00:04:51: Du hattest mir vorhin schon erzählt, ihr habt so ein bisschen das Konzept der gläsernen Werkstatt also dass Kunden die hierher kommen wirklich in den Ausstellungsräumen auf die Werkstatte schauen können und das alles schon miterleben dem ganzen Prozess.
00:05:03: Richtig!
00:05:03: Also jeder jede der hier vorbei kommt kriegt natürlich auch eine Führung nicht nur im Schulraum sondern eben durch Werkstatt.
00:05:10: und da haben wir versucht, das Konzept einer gläsernen Werkstadt vollumfänglich umzusetzen.
00:05:16: Das heißt jeder Bereich kann eigentlich visuell Kontakt miteinander aufnehmen und das war uns irgendwie ganz viel wert.
00:05:23: Da geht es nicht irgendwie um Kontrolle dass man die ganze Zeit beobachten kann wer wie was macht sondern einfach um visualen Austausch und das kommt eigentlich bei der Belegschaft aber eben auch bei den Leuten die sich für unsere Sachen hier interessieren sehr, sehr gut an.
00:05:40: Vielleicht machen wir noch mal einen kleinen Ausflug zu dem Thema das ich sehr spannend fand als ich eure Website angeschaut habe und zwar bist du aufgewachsen auf einem Jagdschloss als Selbstversorger mit deiner Familie.
00:05:50: inwiefern hat das vielleicht den Grundstein gelegt für deine heutige Kreativität?
00:05:55: Da gibt es auch ein ganz tolles Foto von dir und deiner Family!
00:05:57: Ja ich glaube da bin ich so ungefähr so alt wie meine Tochter.
00:06:01: jetzt Ehrlich gesagt, kann ich dir gar nicht so... Also ich glaube man lernt ein bisschen aus der... also meine beiden Eltern waren halt sehr aus, ich sag mal aus der Not heraus glaub ich kreativ und wussten einfach okay wir haben nicht viel.
00:06:16: Wir müssen daraus auch irgendwie was machen.
00:06:18: Und natürlich, also ich hab drei Geschwister jetzt mittlerweile vier.
00:06:25: Das war immer die Kreativität, die mein Vater oder meine Mutter ausgestrahlt haben.
00:06:31: ... aus dem Bedarf heraus.
00:06:35: Und sehr pragmatisch gedacht und so dieses, ich sag mal dieses... Ja also ich erinnere halt meine Mutter als sie schwanger war mit dem dritten Kind hat sie Möbel restauriert weil wir einfach zu Hause keine hatten.
00:06:49: Ikea gab es damals noch nicht oder war auch nicht leistbar so.
00:06:52: deswegen haben wir das halt selber gemacht.
00:06:54: Also vieles kam dann tatsächlich einfach raus.
00:06:57: okay Wir leisten uns das nicht, aber wir können es doch nicht leisten wir machen's aber selber.
00:07:03: Das glaube ich, das haben sie so ein bisschen auch an uns weitergegeben und genau.
00:07:09: So kam irgendwie vielleicht diese Liebe zum okay wie krieg' ich auch vielleicht alten Sachen neues Leben eingehaucht?
00:07:18: Also dieses technische Interesse, das kam dann vielleicht frühestens als dann... Ich bin noch im Land aufgewachsen, kann man schon so sagen.
00:07:26: Und dann ja was macht mal auf dem Land?
00:07:28: Da fängt man irgendwann an irgendwelchen Mopads herum zu schrauben.
00:07:33: und so gesagt habe ich auch gemacht.
00:07:35: Und da hab' ich natürlich auch relativ in sehr jungen Jahren sehr viel Verantwortung tatsächlich bekommen das auch machen zu dürfen.
00:07:43: also da hat insbesondere meine Mutter mich da sehr... frei erzogen und das bin ich mir heute noch sehr dankbar drum, weil also so einfach machen lassen die Kinder einfach machenlassen.
00:07:54: Das fand natürlich damals total toll.
00:07:58: deswegen ich durfte immer relativ viel und was der Schule tatsächlich nicht so gut getan hat aber dem Rest aus meinem Lebenslauf glaube ich ganz gut.
00:08:06: Und was sind deine Aufgaben heute in deinem Unternehmen?
00:08:09: Heute ist es tatsächlich größteils irgendwie Geschäftsführung und Beratung.
00:08:14: tatsächlich das ist glaube ich so, dass es mein Alltag gut hier in Schwung hält und dann bin ich aber definitiv auch in der Fertigung zum Beispiel als Troubleshooter mal wenn da was besonderes ist oder sowas.
00:08:28: Auch da weil ich irgendwie dort die Nähe zur Werkstatt brauche und tatsächlich auch die Näher zum Kunden.
00:08:33: Das heißt ich fahre definitiv mit auf Montage, weil ich einfach wissen will hey was sind denn die Themen?
00:08:41: die beim Kunden dann wirklich auch aufkommen.
00:08:44: Und das ist mir unfassbar wichtig, einfach da wirklich nah bei der Kundschaft irgendwie zu bleiben bei unserem Produkt um auch zu sehen okay haben wir irgendwie Verbesserungspotenzialen müssten wir nicht hier mal ran gehen oder sowas und auch für neue Produkte einfach mal zu gucken hey was sind denn da die Fragen?
00:09:00: Die entstehen usw.
00:09:02: Deswegen bin ich gerade so ein Jack of all trades wenn du so willst hier.
00:09:07: aber es macht Spaß.
00:09:07: Und eighty-fünf Prozent von dem, was rausgeht bei euch sind ja tatsächlich Küchen.
00:09:12: Das ist so euer Steckenpferd.
00:09:15: minimalistisches Design industriell viel mit Stahl.
00:09:19: wie kam es dazu dass ihr das als euer Produkt entwickelt habt?
00:09:22: Also ich glaube wir haben ja.
00:09:24: also als erstes gab's bei uns diese Möbelkollektion besteht eben aus zwei verschiedenen Tischstherien Kombinierer mit Denken, Hockern und so weiter.
00:09:32: Und das ist auch nach wie vor tatsächlich Teil unseres Portfolios.
00:09:35: Auch wenn wir jetzt rein auf den Umsatz gucken, keine Ahnung sind es fünfzehn Prozent.
00:09:40: Fünfe und achtzig machen dann tatsächlich die Küchenkonzepte.
00:09:46: Das kam ja eigentlich aus dieser Materialfusion.
00:09:50: Wir haben immer diese Kombination aus Stahl und Holz.
00:09:54: Wie würde eine Küche von uns aussehen?
00:09:57: Zu kam es dann eigentlich, dass man sich einmal hingesetzt hat und sagt okay wie würde eine Küche in der DNA von Jan Kreyer aussehen.
00:10:03: Und so und dann haben wir da ein bisschen gescribbelt und gemacht und getan und schwuppsstand da irgendwann diese Werkküche die sich dann die letzten sieben acht Jahre jetzt hier toll weiterentwickeln durfte.
00:10:16: natürlich sind Sachen dazu gekommen Sachen wurden verbessert Sachen wurden vereinfacht vereinheitlicht Und er hat so das dort ein wirkliches großes Küchensystem.
00:10:24: jetzt, um diese Idee entstanden ist und tatsächlich auch also der Schwung.
00:10:31: Den es dann brauchte, um hier diese große neue Werkstatt zu bauen und hier einmal seine Träume zu verwirklichen in diese Richtung gedacht.
00:10:41: Eure Küchen sind ja modular?
00:10:43: Inwiefern funktioniert das und kommt gut bei Kunden an wo viele auch individuelle Lösungen für sich wollen.
00:10:49: Also wir sagen ganz bewusst, ja es ist eine Modulküche aber ist eine frei konfigurierbare Modulköche.
00:10:55: Das heißt was du jetzt hier zum Beispiel auch im Shroom siehst So was kann man natürlich auch als Einbau-Küche beplanen, aber eben ich sage mal mit diesem Modulcharakter und dem Charakter eines Möbelstücks.
00:11:06: Das können wir halt glaube ich ganz besonders gut, dass wir diese Küche nicht wirklich wie eine Küche aussehen lassen sondern eigentlich wie ein Möbelstück allerdings mit allem das heutzutage eben so eine Küche wirklich auch braucht und was eben auch Heutzutag in so einer Küche drin ist.
00:11:22: Wir haben alle gerätet voll integriert Wir haben eigentlich alle Lösungen mit Sitzmöglichkeit, Inseln in drei verschiedenen, vier verschiedenen Tiefen und eben frei anpassbar nach den Grundrissen.
00:11:33: Das heißt auch da haben wir versucht unser Kundschaft gut zuzuhören und einfach zu fragen hey Leute was braucht ihr denn so?
00:11:40: Und wenn wir viermal die gleiche Frage gestellt bekommen habt ihr eine Lösung für Handtücher entwickelt ... und wir viermal nein sagen mussten, dann spielte es.
00:11:49: uns wussten... ... wir waren fünf Mal okay.
00:11:50: das wollen wir nicht noch mal nein sagen müssen sondern wir entwickeln dafür was.
00:11:54: Und so muss ich sagen hat sich dann einfach dieses Portfolio ganz organisch weiterentwickelt durch Fragen, durch aufmerksames Zuhören natürlich,... ...und durch kleine Problemlöser die dann eben bei der Kundschaft vor Ort irgendwie dafür gesorgt haben dass wir gesagt haben hey manch Das macht hier wirklich den Unterschied.
00:12:15: Auch das haben die mitgedacht, deswegen platzieren wir gerne jetzt diese Küche und tatsächlich in dieser Kombination aus diesem Stahlskelett was wir haben – wir haben ja keinen klassischen Corpusbau, sondern es ist ein Stahl-Skelett, was eben beplankt wird.
00:12:29: Es ist alles mit stalen Stahlverbindungen gelöst.
00:12:34: klassischen Themen, die man vielleicht mit Spanplattenküchen hat.
00:12:38: Die haben wir halt alle nicht so und das darf man natürlich auch mal erzählen.
00:12:42: Auch wenn es jetzt erstmal mit dem Look der Küche nichts zu tun hat aber ist es trotzdem für uns einfach ein ganz ganz wichtiges Thema da auch einfach einen internen Maßstab für uns zu setzen.
00:12:53: So bauen wir unsere Küchen.
00:12:54: Das ist der Standard, er hat sich absolut etabliert.
00:12:57: Was sind denn so die Materialien?
00:12:58: Die wichtigsten in einer Jan-Kreiküche?
00:12:59: Was sind da die Must-Habs?
00:13:02: Also die must-haves... Ist auf jeden Fall wie ich gerade schon sagte der Stahl-Skelettrahmen.
00:13:09: Der ist immer da!
00:13:11: Und dann sind es eben wirklich die Fronten, also die Beplankungen.
00:13:15: Sei es in der Front- oder Rückwand auch insbesondere dabei Inseln, die dann eben freigestaltet werden können.
00:13:21: Da haben wir drei verschiedene Kategorien.
00:13:23: das heißt einmal wirklich... Die Massivholzfronten wird in der Regel in Eiche Dreischicht oder Escherdreichschicht geölt und geweist ausgeführt.
00:13:34: Dann die zweite Variante Lelolium, beidseitig beschichtet mit Eichen-Einleimern.
00:13:38: Das ist so unsere beliebteste Variante und ein tolles Material auch in der Küche.
00:13:43: Könnte ich jetzt einen kleinen Aufsatz hier drüber erzählen?
00:13:47: Das sparen wir uns!
00:13:48: Es gibt wahnsinnig tolle Farben und fassbar tiefe Farben.
00:13:55: Greifen wir auf den Herstellervorbot zurück, ziehe ich auch gerne als kein Geheimnis... Und ist so einfach im Look, wie sie sich anfässt, einzigartig.
00:14:06: Genau, dritte Variante wären dann unsere Stahlfronten.
00:14:09: Das heißt für Leute die sagen Mensch ich will jetzt gerne an diesen Stahlrahmen aber ich hätte genau die gleiche Struktur, genau die Farbe dann auch in der Front für die es dann wirklich tatsächlich diese Stahlfront das Richtige und das Beste dabei ist und dass hat sich tatsächlich jetzt in den letzten zwei Jahren erst so richtig nochmal entwickelt ist dieses Küchen nach Wunschfarbe.
00:14:29: also das heißt kommst du rein sagst du Mensch Ich hatte gerne eine Küche in Midnight Blue.
00:14:34: Dann können wir eben in dieser Kombination mit Stahlfronten auch eine Küche komplett in Mittenheit blubauen.
00:14:39: So, das ist halt ein Individualisierungsgrad der einfach ... Das machen so nicht so her viele Hersteller.
00:14:45: Das heißt eine Küchen in diesem Stil also Küche als Möbelstück gedacht und dann noch in meiner Wunschfarbe da sind wir glaube ich relativ einzigartig.
00:14:53: so in dieser Materialkomposition ... merkt man und das wird gerne auch genommen, wenn ich jetzt mal in die Produktion hier rausschaue.
00:15:01: Das wird sehr, sehr gern genommen.
00:15:03: Ja, da habe ich vorhin schon eine Küche gesehen mit Lila-Fronten... ...und das Stahlgestell bei Orange also ... ... jütsmutige Kunden, wie sich so was wünschen!
00:15:12: Absolut, alles ist möglich und da tatsächlich einfach wirklich komplett nach Kunden wohnen.
00:15:17: Natürlich klären wir die Leute auf, hey es ist ein großes Müllgesteig!
00:15:21: Es ist eine große Anschaffung ihr sollt da sehr lange mit Spaß haben und also es ist so gebaut dass ihr es vererben könnt und das ist schon... Also da sehen wir schon auch den Aufklärungsauftrag bei uns zu sagen seid ihr euch dann wirklich sicher?
00:15:36: Aber das sind Leute, die dann sehr gezielt tatsächlich auch sagen hey, das möchte ich.
00:15:42: Weil es nicht so viele andere machen
00:15:43: von daher?
00:15:44: Genau!
00:15:44: Dieses Küchen nach Raal ist insbesondere in dieser Materialkomposition wie wir sie eben machen.
00:15:51: Und eure Arbeitsplatten sind ja hauptsächlich aus Stahl auch.
00:15:54: also man kennt diese in großen Industrie-Küchen aber so sieht's ja eben nicht aus und es ist was anderes bei euch.
00:16:00: Bei uns in der Regel ist das warmgewaltster Edelstahl Und das ist halt so ein sehr ursprüngliches Material, was jetzt nicht nochmal groß nachbeschliffen wurde oder sowas.
00:16:10: Sondern es wirklich so wie aus der Walze kommt – sehr urspringlich!
00:16:14: Dann gibt's dann noch zwei Arbeitsschritte die das Ganze dann noch satinieren und dann wird ein Becken eingeschweißt und eine Aufkantung nochmal da wo es eben nötig ist vorgesehen, aber definitiv unser absolut beliebteste Variante und passt natürlich einfach auch zu dieser Stahlküche hervorragend.
00:16:30: Also das heißt die schwebt ja durch diese leichte Aufkantung, die wir noch zwischen Gestell- und Arbeitsplatte haben.
00:16:37: Schwebt das Ganze etwas macht es nochmal ein bisschen eleganter und ist auch einfach.
00:16:43: in der Materialität passt es einfach.
00:16:44: also... Edelstahl zu Stahlküche passt einfach gut zusammen.
00:16:47: Absolut!
00:16:48: Siehst du die Zukunft der Küchenplanung auch beim Modul-Küchen?
00:16:51: oder glaubst du, der Weg an den Sparenplattenküchen wird da auf lange Sicht... Da wird trotzdem nichts dran vorbeiführen?
00:16:59: Also ich glaube für den Massenmarkt wird es so bleiben mit dem Sparen platten Küchen.
00:17:04: Ich glaube einfach was ja.
00:17:06: also für den Massenmarkt definitiv.
00:17:09: Wenn ich so unsere Ideen, das was wir machen wollen, nehme dann ist das Fernab von dem was der Massenmarkt macht.
00:17:18: Weil da können wir nicht mithalten.
00:17:20: Das können andere günstiger besser wahrscheinlich auch und da wollen wir gar nicht mithalten.
00:17:25: Wir versuchen einfach in unserem Stil nach unserer DNA-Firm DNA weiter Produkte zu produzieren wo wir wirklich nachher ein Stempel raufmachen können sagen hey dass es unser Idee so erdacht und solange Leute finden die das gerne unterstützen, die den Mehrwert in so einer Küche sehen.
00:17:44: Die auch vielleicht das Design, den Entwurf so schätzen.
00:17:48: Wenn es solange es diese Leute gibt glaube ich haben wir auf Möglichkeiten uns hier gut weiterzuentwickeln.
00:17:53: also dürft gespannt sein wird noch was kommen.
00:17:56: Wir laden euch auch gerne ein paar Fotos auf unserem Installung Kanal hoch damit ihr mal schauen könnt wie der eine Küche von Jankrai aussieht.
00:18:02: Könntest du mich noch einmal mitnehmen?
00:18:04: Auf eurem Weg ... dem ersten Kundenkontakt oder Angebot bis zum Einbau.
00:18:10: Wie läuft das bei euch?
00:18:12: Wie produziert ihr die Küchen?
00:18:15: Dazu ist zu sagen, wir bauen nichts auf Halter,
00:18:17: d.h.,
00:18:17: es ist wirklich alles eigentlich, wenn du so willst, kommissionsweise gebaut.
00:18:23: D.h.
00:18:23: ja, wir haben ein modulares System aber es ist trotzdem jede Küche... also bezogen auf die Küche ist jedes Projekt eben anders.
00:18:30: Also jedes Wandmodul, jede Insel, jedes Hochmodul ist alles immer individuell mit den Kunden abgestimmt.
00:18:38: Ganz wichtig, weil es einfach wirklich bei dieser Farbauswahl, der Frontenauswahl und Materialitätsauswahr gibt so viele Möglichkeiten.
00:18:45: Ich glaube wir haben noch keine einzige Küche und da brauche ich nicht lange nachzudenken.
00:18:48: Wir haben auch keine einzige Küche zweimal gebaut!
00:18:52: Das heißt, das Thema Küche ist einfach sehr individuell.
00:18:55: Die Kundenwünsche sind sehr individuelle und dem wollen wir entsprechend auch da wirklich hundertprozent gerecht werden.
00:19:01: Es kommt eine individuelle Anfrage rein durch unseren Konfigurator.
00:19:06: Wir haben auf der Website ein Konfigurerter entwickelt, der auch so eine komplette Eigenentwicklung von uns ist... Das war, ich glaube, im Jahr ist es auch für den Bau der neuen Werkstatt entwickelt worden.
00:19:21: Da haben wir dann auch final den Konfigurator gelonscht und da kann die Kundschaft schon mal schauen, welche Möglichkeiten haben wir da?
00:19:31: Da gibt es die Leute, die klicken das bis zum Schluss durch und sagen dann okay ich möchte gerne ein Angebot anfordern.
00:19:35: Und kriegen dann relativ fix auch von uns einen Angebot mit einem halben Durm dran.
00:19:39: Das heißt wir verkaufen ja nicht nur Korpusse sondern eben komplette Küchenkonzepte.
00:19:44: Das ist ganz wichtig!
00:19:46: Wir lassen den Kunden nicht bei den Geräten alleine sondern nehmen dort wirklich da auch Wünsche auf haben natürlich ein paar Hersteller mit denen wir gerne zusammenarbeiten weil wir wissen dass funktioniert und das sind gute Geräte.
00:19:59: Aber wir bieten in der Regel wirklich da komplette Kühnkonzepte an.
00:20:02: Und wenn dann eben nach irgendwie zwei, drei Beratungsrunden die hier vor Ort stattfinden können aber auch virtuell das heißt per Zoom-Beratung wirst du durch den Schulungen geleitet.
00:20:13: Das funktioniert auch sehr gut gibt es eigentlich ein hiebundstichfestes Angebot mit dem man auch rechnen kann.
00:20:20: Da versuchen wir sehr transparent zu sein und es gibt keine versteckten Kosten.
00:20:26: Und dann kann diese Küche, wenn sie eben beauftragt wird so in die Produktion gehen.
00:20:31: Das heißt es gibt Freigabezeichnungen wie es glaube ich auch aus einem Küchenstudio oder von einem anderen Hersteller kommt.
00:20:36: das ist bei uns nicht anders und wenn eben diese freigabe Zeichnung unterschrieben ist geht es hier los Und dann bauen wir diese Küche innerhalb von, also kommt hier und je nachdem drauf an.
00:20:49: Aber das sind in der Regel zehn bis vierzehn Wochen von Auftragsbestätigung.
00:20:54: jetzt gerade muss ich sagen okay es sind die Lieferzeiten tatsächlich etwas länger weil wir einfach voll sind und das ist erst ein gutes Zeichen.
00:21:04: aber anderer Seite manchmal auch schade weil denn vielleicht auch Leute sagen nicht bräuchte sie eigentlich schneller und wir sagen können okay Deswegen muss man schon gerade schauen, dass wir mit unseren Lead-Times hier gut klarkommen.
00:21:15: Aber ich bin da guter Dinge, also bald auch wieder etwas kürzere Lieferzeiten anbieten können.
00:21:24: aber so gesehen funktioniert das ganz gut.
00:21:28: und dann kommt eigentlich der Punkt wo diese Küche ausgeliefert wird.
00:21:32: Ich glaube zu achtzig Prozent bauen wir alle unsere Küchen mit dem werkseigenen Team auf.
00:21:37: Das heißt, es sind eigene Leute.
00:21:40: Wir kennen auch den Grundriss vor Ort und ist eine Installationspläne.
00:21:45: geschickt worden und so weiter.
00:21:46: Und toll, total.
00:21:47: bisher musste wir auch noch keine Küche wieder mitnehmen, die dann zum Grund rausgegangen ist.
00:21:52: Es gibt aber auch die Möglichkeit
00:21:54: z.B.,
00:21:54: hier eine Bausatzküche sich zu kaufen.
00:21:56: Das heißt für Leute, die irgendwie handwerklich affin sind oder sowas oder vielleicht einen guten Tischler an der Hand haben, gibt es definitiv auch die der dann eben in Überseheboxen verschickt wird und nach Aufbauanleitung direkt vor Ort in eigene Regie montiert wird.
00:22:18: Und die Produktion hier vor Ort läuft ja so, ihr habt euren Montageraum.
00:22:22: da sind große Regale wo die Stahlteile jeweils gelagert sind.
00:22:25: Die werden für den Auftrag zusammengesucht, ihr bestellt sie vorher Dann werden Sie zusammengepackt und dann pulverbeschichtet mit der Farbe, die sich der Kunde wünscht.
00:22:34: Richtig, genau.
00:22:35: Also alles liegt hier quasi an Stahlteilen in Rohr am Lager und wird dann Kommissionsweise zusammengestellt und dann in verschiedene Paletten gepackt und kommt ein Aufkleber drauf – ich bin das!
00:22:47: Und dann wird es eben kommissionsbezogen, Pulver beschichtet und kommt hier dann eben entsprechend zurück.
00:22:54: Das heißt wir fokussieren uns hier schon sehr auf die Holzbaustoffe.
00:22:58: Das ist alles was mit Holz zu tun hat, Massivholz, Plattenmaterial
00:23:01: etc.,
00:23:02: das machen wir alles hier vor
00:23:03: Ort Genau.
00:23:05: Eine Presse habt ihr auch eine Fünfachs-CNC und macht das dann hier selber, dann kommen die pulverbeschichteten Teile zurück und ihr montiert die Küche hier dann soweit vor, dass ihr sie dann ausliefern könnt?
00:23:16: Richtig!
00:23:17: Das ist auch komissionsweise ein bisschen unterschiedlich weil es ist ein Unterschied ob jetzt keine Ahnung in München empführten Stock was ausliefert oder in Hamburg... Keine Ahnung.
00:23:29: Er hat geschossen große Terrassentür, deswegen gucken wir sehr genau und wissen eigentlich auch was uns dort beim Kunden vor Ort erwartet.
00:23:38: Das prüft man vorher entweder mit einem Online-Termin oder eben auch vor Ort.
00:23:43: dass man mal für einen Aufmaß vorbeifährt oder sowas haben wir sehr selten.
00:23:46: tatsächlich diese Geschichte mit dem Aufmaus aber kommt schon auch dann mal vor wenn es absolut notwendig ist.
00:23:54: Und was sind deine Pläne oder Wünsche für die Zukunft?
00:23:57: Oh, das sind viele.
00:23:59: Nein also jetzt bezogen auf die Kollektion würde ich mich sehr freuen tatsächlich vielleicht noch mal ein zweites Küchensystem was ganz anderes geartet ist als jetzt die Werkküche weil die schon für sich sehr bekannt ist.
00:24:11: Ich sage mir sehr sehr doch es ist sehr markant dass diese sein glaube ich so in Materialität In der Machart schon sehr einzigartig.
00:24:19: auch nicht ganz einfach muss man sagen Es ist schon recht komplexes System und das vielleicht nochmal ... vielleicht etwas gefälliger, also das ist, wenn man sagt okay die Werkkompt von Werkbank.
00:24:29: Ja, das tut sie dann würde ich sagen... kommt da vielleicht noch mal eine zweite Kollektion dazu, wo man sagt die ist etwas gefälliger, etwas abgerundeter.
00:24:39: Aber ich glaube diese Komposition aus den verschiedenen Materialen, die wird bleiben weil das einfach Firmen-DNA ist.
00:24:46: Daher kommen wir, dass es bewährt und da könnt ihr gespannt sein.
00:24:50: aber ich habe auch genauso Lust im Thema Möbelbereich weiterzumachen.
00:24:55: Da darf ich jetzt allerdings nicht ganz so viel erzählen mit großen Augen gesitzt.
00:25:06: Deswegen muss ich da ein bisschen vorsichtig sein, aber da gibt es genug Ideen in diese Richtung noch weiterzudenken.
00:25:12: Könnt ihr gespannt bleiben?
00:25:15: Super!
00:25:15: Da wünscht dir ganz viel Erfolg und danke, dass du die Zeit genommen hast.
00:25:19: Sehr gerne.
00:25:19: Danke, dass Du hier warst.
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